| Versuch eines Kurzüberblicks der Geschichte bis
ins Mittelalter Sinn und Grenzen dieser Arbeit |
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| Zeitlich weit zurückliegende Geschichte Eine Zusammenfassung der ältesten Geschichte von -6 Mio über die Kupfergeschichte bis zu den Kelten und Etruskern, wie Sie in der Presse, in Fernsehbeiträgen, Museumsbesuchen und viel Zufallsliteratur zwischen 1989-2000 angetroffen und für sie gelesen wurde, einschliesslich Ötzi und Obsi. Gelesen, aufgezeichnet, kurz zusammengefasst und in den Raum gestellt. Neu: Zecheria Sitchin |
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| Das Magalithen-, Kupfer- und Bronzezeitalter Die frühen (-5400) Megalithen gehörten einem weiblichen Fruchtbarkeitsmythos an. Die Beherrschung und Verbreitung des Kupfers zeigt das Ost-West- oder Kaukasus/Karpaten-Westeuropagefälle. Als die Bronze in erfunden war, brauchte der "Schweizer" noch Steinäxte. Der Fürst von Thun war ein Fremder aus den Karpaten. |
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| Die Kelten (-1000 bis -53) Keltengeschichte wird in der Schweiz nicht systematisch erforscht. In Europa, vor allem in Süddeutschland sehr wohl. |
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| Die Etrusker Das italische Volk aus dem fernen Osten, Vorkultur und Religionsspender der Römer, ihre Flucht -399 in die Alpenländer, Vor-fahren der Rhätier? |
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| Die Römer in der Schweiz(-53 bis 1.1.406) Nicht so wichtig |
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| Gallo- Kelten und Römer Keltische Leten dienten den Römern. Germanen nahmen eine ab ca. 200 eine Zwischenstellung als konföderierte Kämpfer ein. Die Römer bestimmten, wer in Europa, d.h. auch in Helvetien leben durfte. Germanische Siedler als römische Verbündete finden sich ab 200 überall auch als Belohnung im Kampf, so die Franken im Pariser Becken (Bassin) und Alamannen in Helvetien. Das demokratische Substrat von 1874, ehemals römischer und alamannischer Freien und Leten. |
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| Alamannen, Burgunder, Gallo-Kelten
Rhäther/Etrusker: Unsere gemeinsamen Vorfahren Die besiegten Kelten und ihre Sklaven wurden -53 Leibeigene der Römer. Die Germanen übernahmen, vorerst als Konföderierte, ab -235 Teile der römischen Verwaltung und Verteidigung, ab dem 1.1.406 ohne Rom die Vorherrschaft: Die PAX GERMANIA entstand durch das Schwert und wurde zum vereinten fränkischen Europa der Franken. Die Frage des Frühchristianisierung ist eine (unwesentliche) Teilfrage der Entdeckung des Frühmittelalters. Die germanische Kultur ist mit nachwirkende, lebendige europäische Lebensform. Ihre kulturelle Durchmischung und Fortleben in neuen Kulturformen geschieht oft unerkannt. Gemeinsames, vorherrschendes, kulturelles, verfassungsmässiges Element des Europa's Karl des Grossen war im frühen Mittelalter in Bern, Zürich, Paris oder Obwalden, in ganz Europa das Germanische Element. Das Primat der Franken führte zur Feudalisierung auch der Germanen . Die Kelten wechselten die Hand. Sie bildeten das feudale Substrat Europas: Die Rechtlosen. In der Innerschweiz der 5 alten Orte entstand ab 1315 neue Freie, Korporationen und später durch den Bund Städte-Burger. Das Freiheits-Ideal unserer Ur- und Vor-Väter schloss die Herrschaft über die Unfreien mit ein, wie heute noch mit dem Fremdarbeiter-Statut. Menschenrechte ist weniger als Schweizerrechte, sind diejenigen Rechte, welche die Bundesverfassung nicht schon von sich aus garantiert. Die germanische Verfassung enthielt das Versprechen, den Zugang zur Freiheit, zum Dazugehören. Wer waren die Germanen-Barbari, Alamanni, Franci und Konsorten? Ihre Geschichte beginnt im Norden. Norwegen, Schweden, Dänen, angepasst Slawen, Kelten, Rhätier sind unsere kulturellen Vorfahren. Wisi-(West)-Goten hiessen sie in Toulouse, wo 1/3 der Flurnamen germanisch sind, in Madrid, im wandalischen Karthago, Frankenreich in Paris, Langobardenland in der Lombardei, Normannenland (Nordmänner) der Normandie und in England, dem Burgund zwischen Genf und Lyon, dem Friesländer an der Küste der Nordsee der Holländer und Deutschen, u.a. der Alamannen in Deutschland von Elbe her bis und in der deutschen Schweiz bis an den Léman, als Freiteiler von Sarnen oder andere Rechte Habende altrechtlich (feudal) Inkorporierte: Allesamt sind sie Verfechter einer germanischen Lebensauffassung, einer rechtlichen Verfassung, welche bis 1874 formell galt, und bis heute de facto unter der Verfassung als Eigentumsgarantie weiter gilt. Franken besiegen die Wisigoten und Burgunder 507 bei Poitiers. Franken entwickeln sich zu Primi inter pares. Aus der kulturellen Durchmischung entsteht im Mittelalter französisch. Germanische Ortsnamen werden fränkisch (französisch) und nehmen als Kriegsbeute den Besiegten germanischen Brüdern die unfreien endgültig. Der Tod des letzten germanisch-heidnischen Führers Odilo von Bayern bringt die Christianisierung, fränkischen Einfluss. Die Pay Germania wird zur PAX FRANCORUM. Die Vorherrschaft der Franken (Franzosen) leitet die feudale Makro-Germanische Herrschaft fränkischer Prägung ein. Es herrscht in Europa eine Macht-Regel, ein Gesetz. Diese muss nicht mit den schriftlichen Denkmälern im Detail übereinstimmen. Die Christianisierung der freien Mitgermanen und der letischen Kelten trägt dem Stempel der fränkisch-merowingischen Vorherrschaft. Die ehemaligen Kelten sind Schlachtbeute. Verwaltet werden sie durch die Klöster. Primi inter pares sind die Franken und ihre Erben. Pares sine primi die übrigen freien Germanen, die sich zur Wehr setzen. Ihre Stellung ist bedroht. Sie unterstellen sich als Freie Zinser einem Kloster. Unmittelbare Unterstellung unter die Erben der merowingischen Franken bis hin zum Deutschen Kaiser ist Ausdruck der Gleichheit mit der herrschenden Germanenschicht. Es ist dies, das alte Recht der Väter. Ansatz zur allgemeinen gleichlichen Demokratie gibt es bis Ende des 19. Jh. im aktiven und passiven Wahlrecht in der Schweiz nicht. Erst 1874 wird es angenommen, gegen der Stimmen der noch heute meist NEIN-Sager. Man stelle dem Schweizer die Frage: Seit wann gibt es für Männer in der Schweiz das passive und aktive Wahlrecht? 1291 1798 1814/15 1848 1878 und warte auf die Antwort! |
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| Germanen sind als kulturelle Erscheinung etwa 2000-1000 auszumachen. Sie treten als Folge der Klimaveränderungen ab dem -200 als Gegner der Kelten aus dem Norden auf. Die erste Welle reicht bis nach Rom, wo die Gänse vorerst das römische Reich rette. 600 Jahre später half auch das nichts mehr. Ihre eigenständige Kultur und Verfassung tritt neben den kriegerischen Erscheinungsformen als Gegner der Kelten und der Römer bis heute zu Unrecht in den Hintergrund. 900 Jahre germanischer Einfluss bis auf unsere heutige Kultur wird durch die Renaissance, durch alles römisch-griechische, humboltianische überdeckt, tabuisiert. Die Germanen werden von den Römern erstmals schriftlich erwähnt und geschildert. Sie treten in verschiedenen Stämmen auf. Mit den Burgundern siedeln sie bis 395 als Nachbarn hinter dem römischen Limes, im Oder-Neisse-Elbe-Mündungsgebiet Gebiet, dem heutigen Ost-Deutschland und Polen. Sie führen ihre Herkunft auf den Norden (Schweden und Dänemark, Schweden) zurück. Die Auffrischung der Bestände im Krieg mit jeglicher Bevölkerung dem aus dem slawischen Raum gibt keinen Platz für rassistische Betrachtungen. Die Ausbreitung der Kultur umfasst ganz Europa, einschliesslich der Rus(s)en. Der vorrömische Einfluss in slawisch-östliche Einfluss bis hin an den Ural und Griechenland ist wenig erforscht. Germanische Werte und Schönheitsideale sind heute noch im deutschen "Aberglauben" unerkannt allgegenwärtig. Unsere christliche Religion, unsere Sagenwelt, unser Rechtsverständnis ist weitgehend germanisch geprägt. |
90 |
| Wer waren die Alamannen, welche wir heute
Alemannen nennen? Claudius Memertinus erwähnt den Namen am 21.4.289 dem Kaiser Maxilian. Germanen bekämpfen zu Tode ohne nachtragend zu sein. Kampf ist der gemeinsame Gang in eine gemeinsames Jenseits. Die Kelten denken gleich. Der Glücklichere gewinnt, der Unglücklichere geht ins jenseits voraus. Der heidnische Glaube vereint die sich Tötenden wieder in der Walhalla zum letzten Kampf gegen die gemeinsamen Feinde: Die Riesen. Ein Vertrag, eine Abmachung gilt nur mit der jeweiligen Person als abgeschlossen. Deshalb werden bis ins späte Mittelalter Verträge immer neu beschworen. Ihre Religion fördert die Furchtlosigkeit, die Moral bildet Eigenständigkeit, Sterben ist Teil der Neugeburt für ein besseres Leben, in der Walhalla. |
96 |
| Mythos und Tabu Die Auseinandersetzung mit der Geschichte führt zur Frage, welche Beweggründe als "Betriebsystem" einer Bewegung, als Motoren der Herzen funktionierten. Die Gefühle siegen immer über den Verstand, aber warum und wie tun sie das? Gibt es in der Geschichte Spuren dieser Mechanismen? Der Mangel an Interesse für die eigene Geschichte stellt eine Funktion dieser Mechanismen dar. Mythos fragt nicht nach Wahrheit. Mythos schliesst Wahrheitsanspruch ein. Tabu' schützen die Hinterfragung durch gesellschaftliche Ächtung. Jede Gesellschaftordnung schützt sich gleich. |
108 |
| Archäologie des Frühmittelalters in der
Schweiz Die Erforschung germanischer Kultur, der Feldarbeit an den Feldurkunden, den germanischen Gräbern hat in der Schweiz, ganz im Gegensatz zu Süddeutschland, keinen gebührenden Nachhall in der Forschung und der Kulturgeschichte. Das germanisch-alamannische Mittelalter wird der Vergessenheit überlassen, tabuisiert. |
118 |
| Forderung nach einer Erforschung der frühen
Schweizergeschichte: 700+ Es sollen 77 Millionen für die Geschichtsforschung in der Schweiz bereitgestellt werden. |
120 |
| Ein grundherrlicher Hof: Wert und Bedeutung Die Geschichtsforschung in Süddeutschland ist richtungsweisend auch für die Schweiz, einschliesslich für das ehemals rhätische Büdnerland, das burgundische Genf und dem langobardischen Tessin. Der Germanische Hof ist der Vorläufer europäischer, feudaler Herrschaft. Die Leges, welche die Franken erliessen, dienten der Eingliederung der Germanen um -200-300. Die heutige Struktur der Landwirtschaft ist Relikt germanischer Lebensweise: 1 Herrschaftshof, (-wyl), Hostatt, etc. 5-9 zugehörige Höfe, im Umkreis von 20 Minuten. Diese Strukturen finden sich in jedem germanisch gerodeten Gebiet noch heute. |
121 |
| Das Kloster St. Blasien und seine Geschichte ist beispielhaft für die Enteignung der Klöster durch die Eid-genossen, wie auch das Bistum Konstanz. Die siegreichen Eidgenossen der 5 alten Orte werden selber neue, stolze Kleinfeudalherren. Es fehlt ihnen anfänglich an Untergebenen, weil die eigenen nun "frei" wurden, d.h. in eigene Korporationen aufgingen. Alle benediktinischen Klöster Cluny's waren fränkische Instrumente zur Verwaltung feudalen Eigentum (Kelten). Mit Fruttuaria geht die Reise weiter |
123 |
| Fruttuaria Bei Turin findet sich das Benediktiner-Kloster FRUTTUARIA. Die Benediktiner-Klöster, als Familiendeikommissionäre, verwalteten die Schenkungen der Adeligen. Freude und Wirkungen von Erkenntnissen aus der Geschichte. Mutterkloster war Sr. Blasien. |
127 |
| Welsche oder Waldige Um den Vierwaldstättersee lebten viele Kelten, die germanisch Walch als "Welsche" bezeichnet wurden, Wala-seli = Wald. |
134 |
| Alpnach: Keltisch und/oder Alamannisch Der Namensstreit der Keltologen und Germanologen: Keltisch: Alpinus oder germanisch: Alpo, das ist die Frage? Wer hatte in Alpnach das SAGEN? |
135 |
| Ein karolingischer Hof zu Kerns Seine Wiederentdeckung, Erforschung und Deutung erwartet un-sere Forscher. Die grundherrlichen Höfe wurden durch Klöster und Stifte (Stiftungen) abgelöst, das war sicherer als erbliche Über-tragung und Aneignung durch Weltliche! |
138 |
| Prai-Theyle und Korporation Freiteil: Vom
3. Jh. bis 1991 und weiter Freie Teile waren ausgeschiedene schenkungsfreie Teile, welche vor dem Zugriff der Feudalherren und der Klöster sicher schienen. Es gab sie in ganz Europa (Friesland=Schenkungs-Freies Land). Namentlich gibt sie noch in Sarnen/Obwalden in der öffentlich-rechtlichen Korporation Freiteil Sarnen/Obwalden. Älteste Theile gab's seit dem 3. Jh. Die Urgründe der Freiheit an einem "lebenden" Beispiel. |
139 |
| Die Obwaldner und der Graf von Strassburg 1315 liessen die Obwaldner ihn ziehen. Es brachte ihnen jahrhundertlangen Spott. Löste dieser Spott den Handlungsbedarf des Weissen Buches aus? Eine "Geschichte". |
148 |
| Der Mythos des Heiligen 1591: Die Geschichte der Seligsprechung des Enteigners von Kirchenrechten zu Stans und Buochs gleicht einem politischen Kriminalroman. Geiselnahme, Erpressung, Feilschen bis ins 19. Jh. der Gründung der konservativen Bewegung im Umfeld von 1874, bis hin zur Heiligsprechung 1942, mit 2 von drei erforderlichen Wundern, eines soll durch viel Beten ausgefüllt werden, so Pius X. Offiziell in seiner Bulle. Der Verlust des Geschichtsverständnisses erklärt seine Heiligsprechung durch Rom. Das Tabu des Heiligen stellt sich kritischer Analyse solcher Ereignisse entgegen! Schweigen wird verlangt. Analyse heisst: Hinterfragen |
149 |
| Das Bündnis der Eidgenossen mit dem Bistum
Konstanz von 1291 Seit 1291 kämpfte das Bistum auf der Seite der Eidgenossen. Es ging an der Reformation zugrunde. Auch Bern bündete 1291 gegen Habsburg mit Savoyen und leitete mit der Rückgabe der eroberten Gebiete Karl des Kühnen, die welsch-burgundische Rückwanderung aus Savoyen über die Grenzen des (A)Léman und die Re-Romanisierung Waadts, Freiburg und des Unterwallis. |
154 |
| Die germanische Bestattungsart und der
merowingische Kirchenbau Die west-ost-Richtung der Anlage merowingischen Kirchen und der germanischen Stiftungen entspricht germanischer Bestattungsart innerhalb der Kirchen-Schiffe. Die Kirchen als Schiffe entsprechen germanischer Bestattung. Man fuhr, aus der Sicht des norwegischen Nordens, der Stammlande der Germanen, aufs Meer hinaus und schaute zurück, der aufgehenden Sonne entgegen. Der merowingische Kirchenbau und Eigenkirchen sind Herrschaftsfaktoren. Ableitungen göttlicher Legitimation für die Erbauer/Herrscher. Der Kirchenbau ist kultureller Schlüssel zum Verständnis des Mittelalters. |
156 |
| Geschichte im Widerpart mit Sagen und Tabus:
Allgemeine Probleme der Vergangenheitsbewältigung Geschichte, Mahr, Märchen, Mythos, Religion, Forschung, Methoden, Patriotismus, Relativierung, Ungewissheit, Lückenfüllung |
161 |
| Die Tell-Saga Kurz-Geschichte der Tell-Saga, ab dem Todesschuss des Schützen TOKO, der König Blaubart (930-966) das Leben kostete bis zum Tell-Denkmal in Altdorf. Es genügt nicht trotzig zur Kenntnis zu nehmen, dass es Tell zwar nicht gab, seine Geschichte aber "wahr" bleibt. Brauchen wir Lügen um zu überleben? |
167 |
| Mythos Schweiz Jedes Land lebt (gut) von seiner Mythologie. Mythos bringt gemeinsame Nenner, (hinter-)fragt nicht. Je mehr Mythos, desto weniger Geschichtsforschung. Je weniger fragen, desto weniger Suche nach Antworten. Mythos der Medizin im 19. Jh. Navajo-Indianer und Europäer. Das germanische Mittelalter, Enteignungen von feudalen Familienstiftungen der Klöster, verschwinden hinter dem schweizerischen Mythos des Weissen Buches zu Sarnen. Geschichtsforschung bedeutet keinen Ersatz der Mythen, sondern Erarbeitung von Einzelteilen zu Erkenntnissen. Björn Herjulfsson, der (germanische) Wikinger entdeckte im Jahre 1000 Amerika, das er Weinland nannte. Ideologie und Mythos im Widerpart zur Forschung, Zukunftsglaube als Mythologie, Wissenschaft als Mythologieersatz. |
169 |
| Geschichtsforschung als institutionelle Aufgabe Der Weg hin zur neuen Geschichtsforschung benötigt einen gesellschaftlichen Auftrag. Die Forscher, meist Lohnbezüger des Staates, können nicht ohne moralischen Auftrag und finanzielle Mittel tätig werden. Man sieht am Beispiel Schweiz und Herrenlose Vermögen was geschichtliche Ignoranz bringen kann! Der Erfolg ist mentale Sicherheit auch in schwierigen Fragen. Unsere politischen Behörden sind ratlos, als Auswirkung der Zukunftsgläubigkeit, Vorwärtsstrategie ohne Rückwärts-Verankerung. Den Nachholbedarf hat D'Amato für die Zeit 1939-1997 aufgezeigt. |
173 |
| Der Mythos um den Namen der Stadt Bern Bern als germanisch mythologische Namensgebung, besteht ein Zusammenhang mit der Entstehung der germanischen Goten-Sage? Ein Beispiel über einen möglichen Umgang mit Sagen |
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| Die Schwyzer- und Oberhasler Sweben-Sage Die Oberhasler Sage enthält wahre, bisher vernachlässigte Grundelemente der Völkerwanderung aus dem hohen Norden in diese Gebiete von Schwyz und Oberhasli schon in der Zeit ab 320. Die Oberhasler waren römischen Foeeraten, Römer und Germanen der ersten Runde. Diese Sage stimmt mit der Siedlungspolitik der Römer in Helvetien, den Foedera(=Verträge) überein. Germanen waren vor dem 1.1.406 im Gebiet Helvetiens. Wie schon die Franken sich um 230 in Paris ansiedelten, liessen die Römer auch andernorts Ansiedlungen von föderierten Germanen zu. Sie wurden Römer, Freie. So gibt es auch frühe (200-300) Sueben in Spanien, lange vor dem grossen Einmarsch der grossen Masse der Germanen, dort der Wisigoten (500). Dieser Umstand belebte die Frage der Stände in Ob-und Nidwalden (früher 3 heute 2 Stände). |
196 |
| Stanser Verkommnis Das Stanser-Verkommnis enthält germanisches Gewohnheitsrecht: Wozu dient die Teilung einer Beute? Germanischem Recht gemäss, erhält jeder gleichviel: Mitgekämpfthabende Unfreie müssen mit der Anteil Mannen-Beute Karls des Kühnen los- und freigekauft werden. So geschehen und vollzogen durch die Burger in der Stadt Bern! |
198 |
| Der Bundesbrief von 1291 Ein von Leopold nichtunterzeichneter Entwurf, verfasst vom Bischof von Konstanz, in der Amtssprache der Habsburger, in Latein? Der Inhalt stellt eine Zusammenfassung des geltenden Gewohnheitsrechtes dar. Obwaldens Frührechtliche fühlen sich nicht betroffen, siegeln sie dennoch nach? 1315 preschen die Schwyzer kämpferisch vor. |
199 |
| 2 Stände Freie in Obwalden, 1 Stand Freie in
Nidwalden? Weshalb war im Mittelalter Obwalden, gegenüber Nidwalden 2/3 wert, und Nidwalden 1/3? Theorieansätze. |
220 |
| Fränkische Vorherrschaft über die Alamannen,
Die Burgunder, Wisigoten, Langobarden - das ehemals römisch- keltische Volkssubstrat als
feudaler Grundstock Die Franken legten sich den Grundstock für die feudale und christliche Entwicklung 746, mit Hinrichtung des Bayern Odilo. Franken beherrschten in ganz Europa die Unfreien z.B. die ehemals römischen Kelten. Die fränkische Feudalisierung scheiterte einzig an den Innerschweizern, während die im 16. Jh. in ganz Europa, abgeschlossen war. In Moers/D lassen sich 1538 graduelle Freiheiten im Gerichtswesen ausmachen. Schweizer waren zu jenem Zeitpunkte selber Feudalherren, was sie auch 1991, graduell, mit dem Ständemehr, Fremdarbeiterstatus, geblieben sind. Germanisches Freisein bedeutet auch, das adelige (=odale), feudale Recht, selber Weniger-Freie (=Sklaven) halten zu können (Fremdenrecht/Menschenrecht, welche Rechte haben alle Menschen, welche Fremde nicht). Dieses Gedankengut wurde in Südafrika angewandt. |
209 |
| Die Entmystifizierung der WEISS-BUCH-SAGA Das Weisse Buch von Sarnen brachte eine erfolgreiche Korrektur des unliebsamen schlechten Kriegs-Ruf der Obwaldner dar. Die angebliche Bedrohung durch Habsburg (welches als Miterbe das Toggenburger-Erbes Ansprüche hatte) lenkte zudem von den erfolgreich abgeschlossenen Enteignungen der Klösterrechte ab. Die benötigte Legitimation für die Herrschaftsansprüche und Kämpfe im alten Zürich-Krieg führte zur "psychologischen" Kriegsführung und zur Motivation der Innerschweizer. Diese Saga ist nicht "Eigentum" der Obwaldner. Sie ist Gegenstand einer globaleren Betrachtung wert. |
224 |
| Das Ende des klösterlichen Feind- und
Bedrohungsbildes Die Geschichte der Geschichte des Weissen Buches von Sarnen schreibt eine neue Geschichte, Mahr, Märchen, Saga. In seinem Umschlag-Deckel findet sich, der Beweis des Gegenteils. Der bzw. die Burgenbrüche, auch derjenige des Landenberg ob Sarnen von 1291 fanden niemals statt. Das Ende der Enteignungen der klösterlichen Güter liess das Bedrohungsbild der so enteigneten Habsburger lebendig erscheinen. Die gebodigten, enteigneten, und selbstverwalteten Klöster und das Bistum Konstanz verlieren das eidgenössische Interesse. Klöster werden auch von der Reformation aufgehoben (enteignet) und gehen im 19. Jh. ein, dies mangels ausreichender wirtschaftlichen Auskommens. Die Ursache liegt bei den Eidgenossen beider Religionen, welche ungeachtet der Religion eine gemeinsame feudale Eigen- und Enteignungspolitik betreiben, die zur heutigen abgerundeten Schweiz führte. 1878 wurde das allgemeine Stimm- und Wahlrecht auf eidgenössischer Ebene für Männer eingeführt. Die Vorherrschaft der "adeligen" Odalnehmer wurde abgeschafft. |
226 |
| Ein Beispiel germanischen Brauchtums: Die Erde
in das Grab werfen Ein Beispiel religiöser Betätigung im Totenkult, rezipiert durch die Kirche. Der Kirche war jeder Dreh mit der Bibel recht. Abraham war wirklich kein Germane, aber die Stelle passte in den kirchlich-fränkischen Interpretationsnotstand für die geforderte neue Beerdigungspraxis. Sie führte zur erwünschten schnellen Beerdigung, zum Prozess mit der "Toten Hand". Heute Erfüllen diese Funktion der Rechtssicherheit (Status vor Recht) Verjährungsfristen, Revisionen, das eingeschränkte Neue Recht. |
229 |
| Woher stammt der Osterhase? Weil dieses ERBE um Ostern 1997 auf Internet ging! Viele Bräuche lassen sich geschichtlich-kulturell erklären. An diesem einfachen Beispiel sei dargetan, dass und wie unsere Gesellschaft über Märchen funktionieren. Ein bischen Humor zur Lockerung vor dem nächsten schweren Brocken und Kapital! |
230 |
| Die Germanische Religion, die vergessene
Natur-Religion Viele verbliebene Bräuche der Schweiz, in Deutschland und in Österreich sind fortentwickelte germanische Bräuche. z.B. die Älplerkilbi; Sie lebt im "Aberglauben" weiter. Das Germanentum lebt heute nahtlos fortentwickelt in unserer Kultur weiter, in der christlichen Religion, wie im schweizerischen Alltag und Recht. Das Spätmittelalter findet unerkannt kulturell und formalrechtlich im 20./21. Jahrhundert weiterhin in der Schweiz statt. |
232 |
| Steinerne und hölzernen Urkunden: Mitte des 5.
bis ins 20. Jh. im Berner Oberland, Obwalden und in der Schweiz Runenzeichen als Hauszeichen oder Abrechnungshölzer, finden sich als lebendige Kultur im germanischen Raum auch in der Schweiz. Adam Riese löst diese germanische Rechnungsweise erst mit der Einführung des Zehnersystemes in den der Schulen, ab Mitte der 19. Jh. in der Schweiz, ab. Die Bedeutung der Runen, der Inhalt der germanischen und schweizerischen Lebens-weisheiten in den Runen des Futharks: Von der "Freunde"= "f", über "Fruchtbarkeit"= "ING" bis zu "ODAL=ADEL"= "O". Runen als Stern- und Zahlenzeichen treten uns in den Ortsnamen als Fragen entgegen. Ein steinernes Runen-Denkmäler mit magischen Runen belegen vorchristliche Germanenpräsenz (vor 7.Jh.) auf Melchsee-Frutt Obwalden. |
237 |
| Reste germanischer ungeschriebener
Gewohnheitsrechte in der schweizerischen Rechtsprechung ...Ungeschriebener Verfassungsgrundsatz in BGE 82 I 238, 93 I 351: Die persönliche Freiheit. Die schweizerische Rechtskultur ist in vielem was uns lieb ist: Germanisch! Die Schweiz kennt ungeschriebene Grundrechte. Der Grundsatz dass Freiheitsrechte nicht erst verbrieft werden müssen. Dies ist beider EMRK anders. |
255 |
| Welche gemeinsamen Probleme und Lösungen
verbinden z.B. die Korporation Freiteil Sarnen von Obwalden mit dem Könighaus in England? Könighäuser Europas und Korporationen der Schweiz haben germanisch-odale Ursprünge mit unterschiedlicher Rechtsfortentwicklung. Die Folgen des alamannischen Rechtes hat den Niederschlag in Obwalden in der Obwaldner Kantonverfassung (OWKV) gefunden. Korporationen bestehen als öffentlich-rechtliche Institutionen; Die Korporationen zahlen erst seit 1968 Einkommensteuern, dies weil der Kirchenunterhalt der eigenen Kirche in Kirchhofen/Sarnen die Korporationen zu Sarnen mehr gekostet hätte, als die zu erwartenden Steuerauslagen. Weil die Einwohner-gemeinde 1874 eingeführt worden war und die stimmenden Nutzniesser nun Steuern zahlten, wurde die Unterhaltslast für die Kirche von der Korporation Freiteil auf die Kirchgemeinde abgegeben. Es besteht eine identische Ausgangslage der Obwaldner Korporationen 1969 und des Könighauses 1992 nach dem Brand von Windsor. Früher hiess es: Der Adel verpflichtet! Heute: Demokraten leisten sich den Adel als Mythosspender. In der Demokratie lebt der feudale germanische Status, als Errungenschaft weiter. In der Verbindung mit der Religion wird die Tabuisierung erreicht. Ein Satz zu anderen Insulanern Europa's: Den eigenkirchlichen Briten germanischer Eigen-Nation. Die Schweiz kennt als Vorbehalt zum kantonale Recht garantiert, wie in Britanien noch heute die Vorrechte der feudalen kantonalen Institutionen als Eigentumgsrarantie und als Ständemehr. |
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| Aktuelle politische Konsequenzen der
ständischen Vorrechte der Schweiz Das Erfordernis des Ständemehrs, d.h. die Mehrheit von Kantonen, verhindert über das Gewicht kleinster Kantone, wie z.B. den Gründern der Schweiz, trotz Mehrheit der annehmenden Stimmenden, die Annahme von Verfassungsvorlagen. Derart verhindert eine Minderheit, nach ständischem Prinzip, Beschlüsse der Mehrheit der Stimmbürger. Historisch stellt das Zweikammersystem als Mehrheit des Stände, d.h. der (Halb-)Kantone, die Fortentwicklung früherer Einstimmigkeit der eidgenössischen Tagsatzung dar. Dasselbe gilt für die Annahme aller Vorlagen durch das Zweikammersystem auf Bundesebene: Ständerat gegenüber dem Nationalrat. |
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